Manga Cafes
Eine der schrillen Facetten der japanischen Jugendkultur sind die Manga Cafes. In diesen ist es 24 Stunden Nacht bzw. Abendstimmung, weil es ja Kunstlicht gibt. 
Bezahlt wird fuer die Dauer des Besuchs. Sprich man checkt am Empfang ein, dann kann man sich Eis, sowie kalte oder warme Getraenke nehmen, und... 
... eines der unzaehligen Comics aussuchen.
Diese Buecher oder DVDs schaut man dann in einer kleinen privaten Koje an. 
Beim frueheren oder spaeteren Verlassen zahlt man fuer die Aufenthaltsdauer. In den privaten Kojen kann man auch schlafen, wenn man z.B. die letzte U-Bahn verpasst hat. Ausserdem gibt es Duschen, Waschmaschinen und Trockner, sodass man eigentlich ganz dort leben kann.
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Unabhaengig von den Manga-Cafes gibt es viele 'Spielhoellen'. 
Der Laerm dort drinnen ist unertraeglich, er hat mich an metallverarbeitende Fabriken erinnert. Ein lautes Dauergeraeusch von hunderten Apparaten mit Metallkugeln. Letztere werden in Kisten gehortet und von den Maschinen ausgespuckt, wenn man Glueck hat. Sie stellen wohl sowas wie eine Waehrung dar. 

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